Donnerstag, 25. Juni 2009

Sag mal, liebe Lia,

bist du denn des Wahnsinns? :)



Als du meintest, du hättest ein paar Window-Color-Farben übrig, die du nicht mehr brauchst, hätte ich nieundnimmer mit sooo einer Menge gerechnet. Wie soll ich die denn jemals verbrauchen?

Normale Farben, Pastellfarben, Konturfarben, Leuchtfarben, Glitzerfarben, Neonfarben... mehr als 100 Fläschchen.


Ich werde wohl erstmal katalogisieren und prüfen, welche Farben nicht mehr funktionieren. Langeweile hab ich nächstes Wochenende sicher nicht. ;)
(Das Paket wog mindestens 11kg und ich musste es in der "Nachbarschaft" 1km weiter abholen.)

Blogpause

Ihr habt es sicher schon gemerkt: Hier ist grad so gar nichts los.
Es geht uns gut, alle sind gesund.
Grund für das Schweigen: viel Arbeit, daher viel Müdigkeit, keine Zeit, keine Lust. Und das wird auch noch eine Weile so bleiben, bis der Arbeitsstress weniger wird. (Der Job macht trotzdem großen Spaß!) Abundzu werde ich sicherlich mal einen Beitrag schreiben. Ansonsten bitte ich um euer Verständnis und ein wenig Geduld.

Ich habe auch meine Feed-Reader-Liste um ein Drittel gekürzt. Da war einfach zuvieles drin, was für mich nicht mehr wirklich interessant ist oder sich ständig wiederholte. Keine Angst, meine Stammleser sind natürlich noch dabei. ;) Kommentieren ist aber auch stark eingeschränkt.

Samstag, 6. Juni 2009

Und übrigens

werde ich morgen ab 7 Uhr mal wieder Beisitzer in einem Wahllokal sein, muss deshalb um 6 Uhr aufstehen und jetzt bald ins Bett gehen.
Schönen Sonntag!

Pfingsten

Wie schon zu Ostern versammelte sich auch diesmal die Berliner Familie in H.s Häuschen, um zu kochen, zu essen, zu trinken, zu feiern, zu reden, Blödsinn zu machen und den Garten zu bemuttern.
Tobi hatte wie immer Riesenspaß mit Opa und seinen Onkeln und Tanten. Schwippstiefschwager A. kochte und backte wie immer leidenschaftlich. Ich nutzte die Zeit ohne Kind zum Schlafen. Der Liebste auch. H. war am Ende wahrscheinlich wieder froh, dass die ganze Bagage wieder weg war (bis er sich wieder einsam fühlte).
Hier nun einige Impressionen des Wochenendes.

Auf Mariannes Grab ist nun endlich der kleine Grabstein.
(Mich persönlich macht die verrutschte 1 bei 1951 irre, das würde ich reklamieren. Aber die Familie zuckt nur mit den Schultern.)


Der Rhododendron im Garten blüht fantastisch, zumindest dort, wo H. schon die Spezialerde eingearbeitet hat. Hummeln und Bienen fühlen sich dort jedenfalls heimisch, es ist ein einziges Gesumme.


H. hat sich drei Bananenpflanzen (winterhart) bestellt und gepflanzt. Leider hat offensichtlich nur eine die vorösterlichen Fröste überlebt. Wir sind alle gespannt, ob wir in einigen Jahren Bananen ernten können.


Abends sangen Tobi und sein Papa Kinderlieder. (Zu Ihrer Sicherheit ohne Ton.)


... während Opa H. den Grill flammenwerferte.
video

Drei Generationen. Schwager Basti hat nur Blödsinn im Kopf, was Tobi sich aber meist gefallen lässt.


Das Blödsinnmachen-Gen liegt offenbar in der Familie. Ob ihm die Matrjoschka was geflüstert hat?


Das traditionelle Abhängen auf dem Sofa vor der Glotze. Tobi macht sich gut als Kissen.


Absolut neu dieses Jahr und hoffentlich keine neue Tradition: Das Nichtanspringen von A.s Auto. Batterie leer. Und das zwei Minuten, bevor H. uns zum Bahnhof fahren wollte. Da half nur eins: Starthilfe durch H.s kleinen Toyota.



Wir kamen dann übrigens fünf Minuten vor Zugabfahrt auf dem Bahnhof an, weil in der Stadt der eigentliche Weg zum Bahnhof abgesperrt, aber keine Umleitung ausgeschildert war, konnten dem Fahrkartenautomaten keine Fahrkarten entlocken, weil er unsere EC-Karten nicht akzeptierte (was er sonst immer tat), hasteten also ohne Fahrkarten in den Zug, versuchten, an dem Automaten im Zug Fahrkarten zu bekommen, was auch fehlschlug, da der anscheinend nur Chip-Geld haben wollte, wir aber immer noch kein Bargeld besaßen. Da der kleine Zug aber keinen Schaffner, sondern nur einen Fahrer hatte und wir eh nur drei Stationen fuhren, bis es mit Schienenersatzverkehr weiterging, und wir ab dort schon Fahrkarten hatten, fuhren wir eben schwarz und ich mit Herzklopfen. Echt liebe Bahn, so macht Reisen keinen Spaß.

Pflanzen-Erbe

Mein SchwiePa löst ja die Berliner Wohnung auf. Ich bekomme die Pflanzen, um die er sich sowieso nicht richtig kümmern kann und die zur Zeit nur dahinsiechen.
Nun haben wir also wieder Zimmerpflanzen. :)

(die ersten fünf, die das kleine Fensterbrett erobert haben)

Ein großer Teil der Töpfe sah so aus:

Da muss noch viel Arbeit und Liebe reingesteckt werden. Mal sehen, ob meine Daumen noch so grün sind wie vor einigen Jahren.

Bild des Tages


Auch Rennfahrer brauchen mal Schlaf. :)

Balkon aktuell

Tja, viel hat sich nicht getan seit April. Ich habe es nicht geschafft, Tomaten und Erdbeeren zu kaufen und zu pflanzen. Und vermutlich lass ich das dieses Jahr einfach lieber sein, wenn ich nicht noch einen Rappel bekomme.

Die fleißigen Lieschen fühlen sich auf der Balkonbrüstung offenbar nicht wohl. Sind eben keine Sonnen- und Wetterpflanzen. Während die Pflanzen auf dem geschützten Fensterbrett wachsen, mickern die auf der Brüstung vor sich hin. Sie haben zwar viele Blüten, das Blattwerk ist aber mächtig zerrupft und hellgrün bis gelb. Ich werd mir wohl was überlegen müssen, um die Pflanzen zu retten.



Im Gegensatz zu den Lieschen fühlen sich die Petunien in der Sonne pudelwohl und blühen stark. Vielleicht tausche ich die Lieschen noch durch weitere Petunien aus.


Die Radieschen wachsen stetig, aber die mangelnde Wärme und Sonne machen sich doch bemerkbar.


Dann gibt es noch ein kleines Experimentaldingsbums mit verschiedenen Samen. Ein Teil davon sind Erbsen.

Sohn-Schnipsel

Tobis Infektion ist weg. Er nahm täglich brav seine (Schluck)Medizin und mit Geschrei und Wehren das Einpinseln hin. Nachdem er über Pfingsten konsequent nur Grießbrei oder Zwieback mit Tee verlangte und auch bekam und wir ihm sagten, dass er im Kindergarten aber keine Extrawurst kriegen würde, verlangte er Dienstag früh überraschend "Honichbröchn" und meinte, sein Mund tut nicht mehr weh. Braver Junge.

Derzeitiger Lieblingssatz: "Ich will aber......!" samt Wutanfall. Heute zum Beispiel "Ich will aber JETZE Mittag essen!", als ich gerade anfing zu kochen.

Tobi steht weiterhin auf alles, was Räder hat und fährt. Das Thema Automarken ist als Hauptthema erstmal vorbei. Nun sind Motorräder (deren Marken & Typen und so) das wichtigste Gesprächsthema. Außerdem Rennautos.
Als er letztes Wochenende das Angebot bekam, mal auf einen Traktor zu steigen, hat er allerdings gekniffen.

Sprachlich macht er Riesenfortschritte. Der Wortschatz wird umfangreicher, der Satzbau korrekt. Nur bei Fragen haperts immer noch. ("Mama, was du machst?" "Papa, wo Ontel Bastis Auto hin is?")
Lustig ist es immer, wenn er (familientypische) Wendungen verinnerlicht hat: "Lass! Mir! Mei! ne! Ru! he!" (die Ausrufezeichen dienen der Verdeutlichung der Betonung) oder "Das glaub ich nich." (auf meine Frage, ob er denn mal ein wenig sein Chaos aufräumen könne).
Absolut faszinierend finde ich, wie schnell er verschiedene Zeitformen kapiert hat und benutzt. "Wo bist du?", "Wo du warst?", "Ich muss kackern.", "Ich hab gekackert." .... verwendet er fast immer richtig. Morgen, gestern und heute verwechselt er allerdings noch.

"Ich kann das nicht, ich bin ein Baby." wird oft ziemlich abrupt abgewechselt von "Ich mach das selber." Verbunden mit den entsprechenden Wut- oder Frustanfällen ist das ganz schön anstrengend.
Frech ist er geworden, rotzfrech. Macht aus Prinzip nicht, um was er gebeten wird. Statt dessen hören wir oft "Ich will aber lieber..."

Warum-Fragen gab es bisher (mir gegenüber) nur zwei. "Mama, warum du machst das (Rollo) hoch?" und einfach nur "Warum?" auf die Ansage hin, dass er jetzt leider aufstehen muss.

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Und wieder eine lange Schreibpause. Stress in der Firma (=viel zu tun und jetzt auch allein, da meine Kollegin sich drei Monate lang auf ihre Diplomarbeit konzentrieren muss). Stress zuhause mit einem schwerpubertären Fast3Jährigen und einem, bzgl Hausarbeit, etwas bequemen Gatten. Letztes Wochenende (Pfingsten) wieder verreist gewesen, so dass hier einiges liegen blieb....
Ich fürchte, so gehts auch erstmal weiter. Daher heute mal wieder ein kleiner Rundumschlag durch die letzten Wochen, bis der Kleene aufwacht.

Freitag, 29. Mai 2009

Autsch

Mich hatte der Schnupfen nur einige Tage im Griff, bei mir gehts aufwärts.
Den Kleenen allerdings hat es schlimmer erwischt. Seit Dienstag jammerte er ständig herum, dass ihm der Mund weh tut. Ich konnte nur eine ziemlich belegte Zunge (weiß) erkennen. Außerdem kriegt er gerade die letzten beiden Backenzähne.
Am Mittwoch gab es dann den ersten derartigen Anruf aus dem Kindergarten, dass wir ihn doch besser abholen sollten. Er will nichts essen, weil ihm das weh tut, und jammert viel. Der Gatte ist dann früher von der Arbeit weg (er war entbehrlicher als ich an diesem Tag) und wollte mit ihm zum Arzt. Leider haben ALLE Kinderärzte in der Nähe ausgerechnet am Mittwochnachmittag keine Sprechstunde. Und der Kinderärztliche Notdienst ist für mittwochs offenbar gestrichen worden. Nunja, also Kind trösten und bis zum nächsten Tag warten. Essen konnte der arme Zwerg nur sein geliebtes Zwieback mit Tee, alles andere tat weh. Ich konnte abends noch zwei Bläschen an den Innenseiten der Lippen finden, tiefer durfte ich nicht reinschauen.
Und immer wieder greinte er "Mama, ich will das nicht haben. Das soll weg gehn."

Donnerstag blieb dann wieder der Liebste zuhause und ging mit dem kranken Wurm zum Kinderarzt. Diagnose: Virusinfektion. Therapie: Contramutansaft und eine (gelbe stark färbende) Lösung, die erst zu heute Vormittag hergestellt werden musste und auf die Mundschleimhaut aufgetragen wird. Beim Saft-Nehmen ist Tobi wie immer begeistert dabei, aber das Einpinseln verweigert er, so dass es im Kampf ausartet. Unschön, aber notwendig. Und er jammert immer wieder...

Heute bin ich dran mit Betüddeln und sagte meinen Rehasport ab. An der Unterseite von Tobis Zungenspitze habe ich eine große entzündete (?) Stelle entdeckt, die tierisch schmerzen muss. Ich hatte vor einigen Wochen ja auch Bläschen und wahnsinnige Schmerzen im Mund und kann so gut verstehen, wie der Kleene leidet.

Nun haben wir also einen fast 3Jährigen in der Zwergenpubertät mit Trotzanfällen, Dickkopf und Schmerzen, der nicht richtig sprechen kann. Er hats gerade echt nicht leicht mit der Welt.